R&H’s CINDERELLA in München

Die Bayerische Theaterakademie hat soeben ihre Spielzeit 2018/19 veröffentlicht. Den Auftakt im Herbst macht, wie bereits bekannt, die Europa-Premiere der Broadway-Version von Rodgers & Hammersteins CINDERELLA.

Alle Details zur Spielzeit unter folgendem Link:
www.theaterakademie.de

Zu CINDERELLA gibt es nun auch die vollständige Besetzung sowie eine lesenswerte ausführliche Pressemitteilung:
www.theaterakademie.de/media/downloads/Presse/2018_6_14_04_Cinderella.pdf

Beethoven bearbeiten?

Mein Bläserquintett-Arrangement von Beethovens Septett op. 20 ist schon ein paar Jährchen alt. Es hat immer mal wieder Fragen aufgeworfen: Darf man das überhaupt? Wo ist das Menuett geblieben? Was würde Ludwig sagen? Spielt die Klarinette denn nicht ihre originale Stimme? Muss der Flötist so auf der Cis-Klappe rumrutschen? Und so Sachen … Jetzt habe ich mir die Mühe gemacht und einen Kommentar verfasst, der vielleicht dies und das beantwortet und auch Grundsätzliches erläutert. Wer sich schon mit dem Thema Bearbeitung befasst hat, wird wenig Neues lesen. Aber vielleicht hilft’s der Ausgabe! Das Beethoven-Jubiläum 2020 ist ja nicht mehr fern. Mein Text findet sich hier: boosey.com/cr/music/56369.

Mehr zum Stück hier unter dem Menüpunkt „Bläsermusik“.

Europa-Premiere CINDERELLA


Nun ist es offiziell: Die 2013 präsentierte neue Broadway-Fassung von Rodgers’ und Hammersteins CINDERELLA erlebt Ende Oktober ihre Europa-Premiere im Münchner Prinzregententheater, in deutscher Übersetzung. Die Koproduktion des Münchner Rundfunkorchester mit der Bayerischen Theaterakademie August Everding findet anlässlich des 25. Geburtstags der renommierten Ausbildungsstätte für Bühnenberufe statt. Mit Andreas Gergen (Regie) und Joseph R. Olefirowicz (musikalische Leitung) haben zwei Kenner und Könner die Federführung. Weiterlesen

Musikalischer Frühjahrsputz

Passend zur Jahreszeit – hier als Appetithappen aus unserem WIND IN DEN WEIDEN der Auftritt des Maulwurfs: Des Frühjahrsputzes in seinem Bau überdrüssig, ploppt er aus seinem Bau, wirft Lappen und Besen von sich und singt diese erregte kleine Arie:

„Wischen,
Waschen,
Bügeln,
Putzen –
was hat das für einen Nutzen?

All das Kehren,
Besen Schwingen,
Müll Ausleeren,
Lappen Wringen,
Fädeln, Feudeln,
Reinemachen,
das sind keine
feinen Sachen!

All das Scheuern,
Staub Abklopfen,
Rubbeln, Schrubbeln,
Socken Stopfen,
Wienern, Bohnern,
Bett Beziehen –
wozu diese
ganzen Mühen?

Wenn im Eck
den Fleck
hab weg ich,
Ist es doch bald wieder dreckig.

Alles eh bald wieder dreckig!

Jedes Jahr dasselbe Lied …
Ich mach das nicht länger mit.“

© Jens Luckwaldt

WIND IN DEN WEIDEN kommt voran

Arbeit an der Ouvertüre – Ausschnitt.

Nachdem im Januar unsere Kinderoper in Grundzügen skizziert wurde, ist nun ein zweiter „Durchgang“ durch das Material abgeschlossen: Die Musik wurde weiter ausgearbeitet, Instrumentalteile wurden ergänzt. Und ganz zum Schluss wurde, auf Basis des nun fixierten Gesamtgeschehens, die Ouvertüre entworfen – sie nimmt in ihrem Mittelteil einen Schlüsselmoment der späteren Bühnenhandlung vorweg und malt ansonsten die frühlingshafte Szenerie des Stücks aus. Weiterlesen

Arbeit an der Kinderoper

Nun darf es also verraten werden: Die Oper, für die ich das Libretto entworfen habe und deren weitere Ausarbeitung gerade begonnen hat, ist DER WIND IN DEN WEIDEN, nach dem berühmten Kinderbuch-Klassiker von Kenneth Grahame. Und die Komponistin ist von internationalem Rang, nämlich keine andere als Elena Kats-Chernin.

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Rück- und Ausblick

Draußen tönen schon vorab die ersten Silvesterknaller – Zeit für einen kurzen Jahresrückblick und eine Vorschau darauf, was 2018 so bringen wird!

Im vergangenen Frühjahr erschien GÖTTER, GAVROS UND GANOVEN: eine neue Sammlung von kulinarischen Kurzkrimis, jeweils ergänzt um ein passendes Rezept zum Nachkochen. Mit dabei von mir der Beitrag „Schierlingsbecher“. Wer’s noch nicht hat: tinyurl.com/Schierlingsbecher

Ab Pfingsten dann war am Landestheater Linz eine kleine Serie von Leonard Bernsteins ON THE TOWN zu erleben. Weiterlesen